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welt2raum - das camp
/der rückblick/ |
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Hier ein paar persönliche Zeilen des Rückblicks von Katha (hier als pdf):
Aus einiger Distanz
Rückblickend kann ich sagen, dass die Zeit der Vorbereitung und des Kennenlernens der anderen Beteiligten für mich eine Hoch- Zeit war: ich habe erlebt, dass sich auch andere für eine andere Welt begeistern können und ihre Energie in ein Projekt zur Verwirklichung einer Idee stecken wollen.
Das hat mir persönlich viel zurückgegeben und so habe ich mich kurz davor, also zusammenfallend mit dem Ende des Semesters, reingestürzt und keine Ruhe gegönnt.
Für mich war schließlich das Camp der Beweis, dass sogar mehr möglich ist, als ich als optimistische Realistin zuvor für möglich gehalten hätte. Das Laufen- Lassen des Prozesses ohne nennenswerte, blockierende Hindernisse hat mir Hoffnung gegeben; sowohl wenn ich das ganze nüchtern als auch berauscht (also emotional) betrachte. Mir fielen auch bei mir fest antrainierte Verhaltensweisen auf: ich gab mir z.B. eine bestimmte Rolle, die dann von anderen übernommen wurde, worauf ich erst einmal stockte und schließlich zu dem Schluss kam, dass ich ohne diese identitätsstiftende Rolle weitaus freier bin. Ich habe quasi praktisch überprüft, was ich bereits theoretisch vertrete: Fortschritt im Sinne von ständiger Veränderung ist vor allem durch die Voraussetzung von Strukturlosigkeit (Struktur im Sinne von fester Organisation, fester Rolle, Erschaffung von Denkmodellen statt Vertrauen (z.B in Bezug auf soziale Sicherheit)) möglich- denn nur so kann meiner Meinung nach Kreativität und Vielfalt atmen.
Für zukünftige Projekte fordere ich mehr ZEIT und RAUM!
Im Moment befinde ich mich zwischen 2 Polen:
Einerseits bin ich für direktere Radikalität vor allem die Art der Energiegewinnung und Politik (in Meinung, Ausdruck und Information) auf einem Camp betreffend,
dennoch will ich nicht Teil einer separaten, künstlichen Welt sein, in der sich Gleichgesinnte tummeln, die durch ihre Eigenart wiederum eine Gruppe (wenn auch eine lose Gruppe) bilden, ohne am tatsächlichen Geschehen des gesellschaftlichen Lebens teilzuhaben.
Gerade wenn ich über die letzten Zeilen nachdenke, wird mir klar, dass es noch einiges in diesem Bereich gibt, auf was ich neugierig bin; egal wie es kommt:
Die Phrase "Alles ist möglich" ist für mich zur Überzeugung geworden.
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